13.06.2021

Flow

Diese zuversichtliche Grundstimmung, in der du hellwach und hochkonzentriert und dennoch total gelassen bist. Kennst du das auch? Man bezeichnet dieses Gefühl, sich völlig im Einklang zu befinden, als Flow-Zustand. Wir zeigen dir, wie du ihn bewusst herbeiführen und optimal für dich und deine sportliche Leistung nutzen kannst! 

Der Flow ist viel mehr als nur ein Gefühl, sondern ein medizinisch messbarer, körperlicher und geistiger Zustand: Atmung, Herzschlag und Blutdruck arbeiten in diesem Moment völlig synchron, Körper und Geist befinden sich quasi im Gleichklang. Dieser Zustand tritt immer dann ein, wenn du weder unter- noch überfordert bist und wenn du eine Aufgabe, die dir Spaß macht, gut bewältigen kannst 

Zwei Faktoren verursachen den Flow: das Zeitvergessen und die Verschmelzung von Handlung und Bewusstsein.  

Diese beiden Faktoren verursachen den Flow-Zustand und sorgen für jenes entspannte und dennoch konzentrierte Hochgefühl, welches auch häufig Work-Life-Balance genannt wird. Flow wird oft als Zustand beschrieben, in dem sich Motivation, Aufmerksamkeit und Umgebung in einem harmonischen Gleichgewicht miteinander befinden.  

Flow entsteht normalerweise meist unbewusst, also ohne, dass wir ihn willentlich herbeiführen, z.B. während der Arbeit an einem fordernden Projekt oder bei neuen Tätigkeiten, die uns Spaß machen. Dieser angenehme Zustand lässt sich zwar nicht erzwingen, aber durch das bewusste Schaffen bestimmter Rahmenbedingungen kannst du lernen immer leichter und schneller in den Flow zu geraten. Wichtigste Voraussetzung: Du musst an deiner Tätigkeit Spaß haben und sie muss deine volle Aufmerksamkeit fordern, ohne dass du dabei in Stress gerätst. Wir zeigen dir, wie du das am besten praktisch umsetzt 

Flow und Fitness 

Fitness ist der schnellste Weg, um in den Flow zu kommen! Ein Fitnessprogramm, was dich einerseits fordert, dir andererseits auch Spaß macht,hrt zu harmonischen Bewegungsabläufen und zur geistigen Konzentration auf diese Bewegung. Kurz: Zum Einklang von Kopf und Körper. Und dies ist die beste Voraussetzung für den Flow. 

Dabei ist ein ausgewogenes Bewegungsprogramm wichtig, bei dem sowohl der Körper als auch der Geist in gleicher Weise gefördert und aufeinander abgestimmt werden. Du kennst sicher den Begriff des „Runners High“, oder? Ein typisches Flow-Phänomen, bei dem man in einem sportlichen Rauschzustand in der Lage ist, ungeahnte Leistungen zu vollbringen. Um den Flow zu erleben ist es also wichtig, den eigenen Körper beim Sport immer wieder herauszufordern und sich neue Ziele zu stecken. Aber Vorsicht: Eine Überforderung wird ebenso wenig wie eine Unterforderung belohnt –  achte darauf, dass sich beides die Waage hält.  

Training – abgestimmt auf Körper und Geist  

Beginne dein Training mit ein paar Aufwärmübungen. Der Vorteil: Dein Körper stellt sich auf das Training ein und wird sanft mobilisiert. Achte dabei auf deine Atmung, denn sie ist ein wichtiger Bestandteil des Flow-Zustands. Dein Atem sollte ruhig fließen und deinen Bewegungen angepasst werden. Bei Krafttraining atmest du beispielsweise bei der Belastung aus und bei der Entspannung wieder ein.  

Je bewusster und konzentrierter du die Bewegungen deines Trainings ausführst, desto besser für den Flow. Wichtig ist, dass du deine einzelnen Körperpartien nicht separiert betrachtest, sondern als Einheit. Ideal für den Flow ist ein Training, das sowohl Ausdauerelemente als auch Krafttraining integriert.  

Nach dem Belastungsteil bietet sich ein sanftes Stretching an – so fährt der Körper langsam wieder herunter, wird gelockert und Sehnen, Bänder und Muskeln können sich von der vorangegangenen Anstrengung erholen. 

Und je besser das Zusammenspiel zwischen Belastung und Entspannung funktioniert, je einheitlicher Kopf und Körper zusammen arbeiten, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eines Flows. 

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